Termine im Impfzentrum Freising

Sie wollen sich gegen Corona impfen lassen?

Hier erfahren Sie, wann und wie Sie einen Termin zur Impfung vereinbaren können.

Alle Landkreisbürger werden nun darum gebeten das Online-Anmeldeportal der Staatsregierung zu nutzen:

Zum Anmeldeportal

Aktuell erhalten hierüber Menschen mit höchster und hoher Priorität (Prio-Gruppe 1 und 2) einen Termin. Melden Sie sich bitte trotzdem an, wenn Sie keiner dieser Gruppen angehören!

Ganz wichtig: Zur Anmeldung sind alle Bürger aufgerufen, ganz gleich welchen Alters (ab 16 Jahren), welchen Beruf sie ausüben, und ob sie eine Vorerkrankung haben oder nicht!

Denn für einen erfolgreichen Impffortschritt müssen möglichst viele Bürger registriert sein, damit die Impfbereitschaft im Landkreis erfasst und die Termine entsprechend organisiert werden können.

  • Zunächst sollte jeder unmittelbar nach dem Anmeldevorgang eine E-Mail mit einer Eingangsbestätigung erhalten. Das Landratsamt Freising weist darauf hin, dass nach diesem Schritt keine regelmäßigen Informationen dazu erfolgen können, wie lange es noch bis zur persönlichen Impfung dauern wird.
  • Sobald jedoch ein, eventuell priorisierter, Termin zur Impfung möglich ist, wird der Angemeldete kontaktiert. Dies erfolgt per SMS und/oder E-Mail. Ab diesem Zeitpunkt kann er sich mit seinen Zugangsdaten erneut im Onlineportal BayIMCO anmelden (der Link wird mitgeschickt).
  • Anschließend kann der Impfwillige die persönlichen Daten einsehen und unter dem Stichwort „Terminierung“ seinen Impftermin auswählen. Dabei wird ihm der nächstmögliche Termin angezeigt – wenn dieser nicht passt, kann er zum nächsten springen.
  • Hat er schließlich Datum und Uhrzeit gewählt, wird der endgültige Termin nochmals per E-Mail oder SMS bestätigt.
  • Hinweis: Falls bereits alle Termine vergeben sind, sollte sich der Impfwillige unbedingt regelmäßig wieder auf der Plattform einloggen und diese auf neue Termine prüfen. Es erfolgt keine weitere Einladung.
  • Nach erfolgter Terminwahl sollte er außerdem die auf der Plattform bereitgestellten Dokumente ausdrucken und zur Impfung mitbringen: Impfbogen, Aufklärung und Einwilligung. Diese bitte nicht vorher per Post versenden!
  • Wichtig: Werden nach der Einladung zum Termin die eigenen Daten auf der Plattform verändert, verfällt die Priorisierung und der Impfwillige muss auf die nächste Termineinladung warten.
  • Ganz wichtig: Fälschlich gemachte Angaben zum Erreichen einer höheren Priorisierung sind keinesfalls zielführend!

Nachweise und Belege für eine Priorisierung notwendig

  • Alle bei der Onlineanmeldung gemachten Angaben für die Einstufung in eine der Prioritätsgruppen müssen beim Impftermin schriftlich nachgewiesen werden. Entsprechende Atteste oder Belege für einen priorisierten Anspruch auf die Schutzimpfung müssen zum Termin mitgebracht werden (§ 6 Abs. 4 CoronaImpfV). Bereits bei der Registrierung und Terminvereinbarung in BayIMCO wird der Impfwillige darauf hingewiesen, dass für die angegebenen Priorisierungsgründe Nachweise erforderlich sind, die beim Impftermin vorzulegen sind.
  • Bei engen Kontaktpersonen muss ein Nachweis der Schwangerschaft bzw. der Pflegebedürftigkeit und zusätzlich ein Schriftstück der Schwangeren bzw. der zu pflegenden Person vorgelegt werden, das die zu impfende Person als enge Kontaktperson ausweist.
  • Ganz wichtig: Werden keine geeigneten Unterlagen vorgelegt, darf die Impfung zu diesem Zeitpunkt nicht erfolgen!
  • Die Vergabe von Impfterminen in BayIMCO erfolgt streng nach der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Coronavirus-Impfverordnung.

Die Reihenfolge der Coronaimpfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut (RKI) aufbaut. Diese Rechtsverordnung ist am 15. Dezember 2020 in Kraft getreten, seit 08. Februar 2021 gilt eine neue, überarbeitete Version der Verordnung. Sie folgt den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und berücksichtigt zudem erste Erfahrungen aus der Impfkampagne.

An der bisherigen Reihenfolge mit drei Prio-Gruppen wird festgehalten: zunächst haben Personen mit höchster, dann solche mit hoher und danach solcher mit erhöhter Priorität ein Anrecht auf eine Coronaimpfung. Jedoch wird die prioritär zu impfende Personengruppe erweitert – dies betrifft zum Beispiel Menschen mit bestimmten Erkrankungen oder solche, die beruflich einem sehr hohen Expositionsrisiko ausgesetzt sind

Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen. Am 8. Februar 2021 ist die neue Impfverordnung in Kraft getreten, am 24. Februar wurde sie geändert. Sie folgt den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und berücksichtigt erste Erfahrungen aus der Impfkampagne.

Von der Reihenfolge der vorgegebenen Priorisierung kann in Einzelfällen abgewichen werden, wenn dies für eine effiziente Organisation der Schutzimpfungen und zur kurzfristigen Vermeidung des Verwurfs von Impfstoffen notwendig ist.

Die Priorisierung im Einzelnen

Prio-Gruppe 1 – Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind,
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Expositionsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen. (v.a. Hämato-Onkologie und Transplantationsmedizin.

Prio-Gruppe 2 Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation, mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%), Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung, chronischer Nierenerkrankung oder Adipositas (Body-Mass-Index über 40),
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht
  • Enge Kontaktpersonen von solchen pflegebedürftigen Personen, die über 70 Jahre alt sind, oder eine der oben genannten Erkrankungen haben.
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen,
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
  • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Prio-Gruppe 3 Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:
    • Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt
    • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen
    • Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie
    • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung
    • Personen mit Asthma bronchiale
    • Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung
    • mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%)
    • Personen mit Adipositas (Body-Mass-Index über 30)
    • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht,
  • Enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person mit oben genannten Erkrankungen
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Expositionsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, im Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut
  • Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind
  • Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in weiterführenden Schulen tätig sind
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Eine Hotline für eine telefonische Anmeldung hat das Landratsamt bewusst nicht eingerichtet, da diese – das zeigen die Erfahrungen in anderen Landkreisen – schnell überlastet wäre!

Sie können sich aber über das Online-Anmeldeportal der Staatsregierung für eine Corona-Impfung vormerken lassen.

Zum Anmeldeportal

Das Impfzentrum liegt gut erreichbar in Freising in der ehemaligen Stein-Kaserne. Und seit Mitte April hat das Impfzentrum außerdem eine Außenstelle in Au in der Hallertau.

Impfzentrum Freising (ehemalige Stein-Kaserne)

General-von-Stein-Straße 1

85356 Freising

Parkplätze finden Sie im Innenhof und im Norden des Gebäudes, Bushaltestellen liegen vor der Tür.

Das Impfzentrum ist komplett barrierefrei!

Impfzentrum-Außenstelle (ehemalige Arztpraxis)

Pfaffenhofener Straße 5

84072 Au in der Hallertau